ANTONIO NURRI: NEAPOLITANISCHE ESPRESSOKULTUR MODERN INTERPRETIERT
Ohne Zweifel ist die Verbindung zwischen Neapel und dem Kaffee sehr stark. Kaum ein Neapolitaner ist kein bekennender Espressotrinker. Und niemand, der in Neapel lebt, kann sich der Kaffeekultur Kampaniens entziehen. Zu tief ist sie in den Alltag der Neapolitaner eingebunden. Kein Wunder also, dass einige der bekanntesten Kaffeeröstereien Italiens ihren Sitz am Fuße des Versuvs haben.
Neapel und der Espresso: Eine Liebe voller Tradition
Moden kommen und gehen. Eine grundsätzliche Philosophie hat Bestand und überdauert alle Veränderungen. So wie der Espresso in Neapel. Viele Trends und Neuerungen sind im Kaffeeuniversum erschienen. Third Wave, Cold Brew und Pour Over Coffee sind nur einige Stichworte. Der neapolitanischen Espresso-Tradition konnten all' diese Trends jedoch nichts anhaben. Und so verschreibt sich auch Antonio Nurri mit seinen Röstungen dieser neapolitanischen Lebensart. Dennoch muss Tradition nicht Stillstand bedeuten. Seine Kaffees sind nicht überröstet, sondern mit Respekt gegenüber dem Rohstoff verarbeitet. Die Natürlichkeit der Aromen lässt sich in seinen Espresso-Röstungen stets wiederfinden.
Post Blending:
Um die volle Aromatik der Rohkaffees herauszuarbeiten, setzt Antonio Nurri auf das sogenannte Post Blending. Dabei werden die Rohkaffees jeder für sich einzeln geröstet, um das aromatische Optimum aus dem jeweiligen Kaffee herauszuarbeiten. Erst nach dem Rösten werden die Kaffees nach einer definierten Rezeptur vermischt. Der Blend, die Mischung, entsteht.
Diese Art des Röstens ist aufwendiger, da jeder Rohkaffee eigene Charakterzüge hat und unterschiedlich geröstet werden will. Deshalb verzichten viele große Röstereien, so auch die bekannten Namen aus Neapel, auf dieses Verfahren. Dort mischt man die Rohkaffees bereits vor dem Rösten und spart sich damit Zeit. Und gerade beim Kaffee gilt: Zeit ist Geld.
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